Marx eröffnete seinen Vortrag mit einem ernüchternden Befund: Kanzleisoftware und Legal Tech Plattformen weisen häufig erhebliche Sicherheitslücken auf, die sensible Mandantendaten gefährden. Anhand konkreter Beispiele aus seiner Forschungspraxis zeigte er, wie Angreifer über schlecht gesicherte Schnittstellen, veraltete Softwarekomponenten oder mangelhafte Verschlüsselung Zugang zu vertraulichen Dokumenten erlangen können.
Im anschließenden Gespräch diskutierten Marx und das Publikum unter anderem die Frage, welche Mindestanforderungen an Kanzleisoftware gestellt werden sollten und ob eine stärkere regulatorische Kontrolle durch die Datenschutzbehörden wünschenswert sei. Auch die Haftungsfrage bei kam zur Sprache.
Das IPA dankt Matthias Marx für seinen informativen und anregenden Vortrag.