22 Okt
22. Okt. 2020 | 16:00 - 18:00
Onlinepodiumsdiskussion

Justiz 4.0

Die Pandemie hat § 128a ZPO, mit der Möglichkeit die mündliche Verhandlung durch Bild- und Tonübertragung durchzuführen, stärker in den Fokus gerückt. § 128a ZPO ermöglicht dem Gericht anstelle der Durchführung der mündlichen Verhandlung im Gerichtssaal mit den Parteien in Präsenz, Letztgenannte per Videokonferenz dazu zu schalten.

Reicht dies aus, um den Zivilprozess zukunftsfest zu machen? Derzeit wird eine ganze Reihe von Vorschlägen diskutiert, wie das strukturierte Verfahren oder das beschleunigte Online-Verfahren. Aber auch § 128a ZPO wirft die Frage auf, ob nicht zusätzlich flankierende Maßnahmen zur Effektivierung erforderlich sind.

Wie kann sich die Justiz den Herausforderungen stellen? Welche Chance liegt in der Legal Tech Anwendung für die Rechtspflege?

Über diese Fragen diskutieren am Donnerstag, den 22. Oktober 2020 ab 16.00 Uhr:

  • Dr. Ralph Guise-Rübe - Präsident des Landgerichts Hannover
  • Dr. Kai Jaspersen - Präsident des Landgerichts Rostock
  • Dr. Thomas Remmers - Vizepräsident der Bundesrechtsanwaltskammer und Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle
  • Privatdozent Dr. Martin Fries - München/Leipzig

Moderiert wird die Onlinepodiumsdiskussion, welche vom Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) in Kooperation mit dem Landgericht Hannover veranstaltet wird, von Herrn Prof. Dr. Christian Wolf. Die Diskussion findet über Zoom statt.

Zugang erhalten Sie unter folgendem Link:

Alternativ können Sie auch folgende Meeting-Daten manuell eingeben:

Meeting-ID: "997 8033 9942"

Zugangscode: "justiz4.0"

 

Interessierte sind herzlich eingeladen.

 

 

 

 

Termin

22. Okt. 2020
16:00 - 18:00

Kontakt

Institut für Prozess- und Anwaltsrecht
Königsworther Platz 1
30167 Hannover
Tel.: +49 511 762 8268
lg.zpr@jura.uni-hannover.de