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Reform des Anwaltlichen Gesellschaftsrechts? - Aufsatz von Professor Wolf und Lissa Gerking in BRAK Mitteilungen April 2020

Reform des Anwaltlichen Gesellschaftsrechts? - Aufsatz von Professor Wolf und Lissa Gerking in BRAK Mitteilungen April 2020

© Benjamin Child I unsplash

In der ersten rein digitalen Ausgabe der BRAK-Mitt. von April 2020 (Gesamtausgabe ist hier einzusehen) haben Professor Christian Wolf und Dipl.-Jur. Lissa Gerking einen ausführlichen Aufsatz zur „Reform des anwaltlichen Gesellschaftsrechts“ veröffentlicht.

Darin wird die Entwicklung des anwaltlichen Gesellschaftsrechts vom Berufsbild des Einzelanwalts hin zu Rechtsanwalts-AG und -GmbH, zu Sozietäten mit Ärzten in Apothekern sowie zu Berufsausübungsgesellschaften in Rechtsform der LLP und PartGmbB rechtspolitisch beleuchtet und die weitere Diskussion über voranschreitende Liberalisierung und Deregulierung im anwaltlichen Berufsrecht im Hinblick auf den Zugang zum Recht kritisch betrachtet.

Die Reformideen auf dem Gebiet des anwaltlichen Gesellschaftsrecht werden dazu näher dargestellt und aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein Bogen vom Zugang zum Recht als Grundidee anwaltlicher Tätigkeit zur gesellschaftsrechtlich-wirtschaftlichen Praxis gespannt. Probleme bei der Wahrung von Berufspflichten durch kapitalmarktrechtliche Strukturen und Regelungen werden ebenfalls dargestellt und die Konsequenz gezogen, dass eine Aktualisierung des berufsrechtlichen Sanktionssystems in Anpassung an die Gesellschaftsstrukturen dringend erforderlich ist.

 

 

Verfasst von NK